Die FernUni Gleichstellungsarbeit im Überblick

bunte Silhouetten von verschiedenen Personen Foto: Gabriele Gruchot/FrenUniversität

Die FernUniversität berücksichtigt Gleichstellungsaspekte bei allen hochschulpolitischen Planungs- und Entscheidungsprozessen (Gender Mainstreaming). Diese grundlegenden Ziele sind in der Hochschulstrategie und -entwicklungsplanung der FernUniversität verankert und leitend für die Konkretisierung in den verschiedenen Instrumenten der Gleichstellungsarbeit.

Im Rahmen ihrer Hochschulentwicklungsplanung und damit in einem regelmäßig wiederkehrenden Prozess identifiziert die FernUniversität die vorhandenen Handlungsbedarfe und notwendigen Ziele zur Verwirklichung von Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit an der Hochschule.

Instrumente zur Konkretisierung von Zielen und Maßnahmen

Die FernUniversität hält darüber hinaus konkrete Zielvorgaben und Zeitpunkte, zu denen diese erreicht werden sollen, für ein wirksames Instrument, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen.

Um die grundlegenden gleichstellungspolitischen Ziele der FernUniversität in verbindlichen (quantifizierten) Ziel- und Zeitvorgaben zu konkretisieren sowie entsprechende Maßnahmen und Anreize zur Erreichung dieser Ziele festzulegen, bedient sich die FernUniversität daher weiterer Instrumente der Gleichstellungsarbeit:

  • Der gesetzlich festgelegte "Gleichstellungsplan" (nach § 5a und § 6 LGG NRW) besteht an der FernUniversität aus zwei Instrumenten: dem Rahmenplan und den Gleichstellungsplänen der Fakultäten, der zentralen Einrichtungen und der Zentralen Hochschulverwaltung.

    Der Rahmenplan (PDF 524 KB) schafft einen hochschulweit gültigen Ordnungsrahmen in Bezug auf Ziele und Handlungsfelder der Gleichstellungsarbeit. Er befindet sich zurzeit in der Aktualisierungsphase.

    Die Gleichstellungspläne (PDF 2 MB) (vormals Frauenförderpläne) der Fakultäten, der zentralen Einrichtungen und der Zentralen Hochschulverwaltung konkretisieren auf Bereichsebene verbindliche Zielvorgaben sowie bereichsbezogene Maßnahmen.

  • Das Gleichstellungskonzept der FernUniversität zielt auf die Gestaltung und Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit mit Aufgaben in hochschulweiter Verantwortung oder Umsetzung. Es legt bereichsübergreifende Zielvorgaben und Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern fest und beinhaltet entsprechende Anreizsysteme und Fördermöglichkeiten.

    Das aktuelle Gleichstellungskonzept hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2022.

Verankerung innerhalb der FernUniversität

Foto: FernUniversität
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Die Abbildung gibt einen Überblick über die zentralen Bausteine, die die Gleichstellungsarbeit an der FernUniversität strategisch und strukturell verankern. Dazu gehören verschiedene gleichstellungsorientierte Instrumente sowie die institutionalisierte Gleichstellungsarbeit unterschiedlicher Gremien und Ämter.

Institutionalisierte Gleichstellungsarbeit

Diverse Personen, Gremien und Abteilungen der Hochschule sind an Entscheidungsprozessen in der Gleichstellungsarbeit der FernUniversität beteiligt:

  • Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte Kirsten Pinkvoss und ihr Team in der Gleichstellungsstelle sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten unterstützen die Hochschule bei der Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern und beraten die Beschäftigten.

  • Die Gleichstellungskommission berät und unterstützt – als ständige Kommission des Senats – die Hochschule in Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern.

  • Die Koordination der Gleichstellungsarbeit mit ihrer strategischen und institutionellen Verankerung in der Hochschulentwicklung sowie in den verschiedenen gleichstellungsorientierten Instrumenten erfolgt durch das Team der Koordination Gleichstellung, angesiedelt in der Stabsstelle 1 "Hochschulstrategie und strategische Kooperationen" der Rektorin.

  • Der Personalrat und der Personalrat der wissenschaftlich und künstlerisch Beschäftigten an der FernUniversität hat (nach § 64 und § 72 LPVG NRW) u.a. die Aufgabe, die Verwirklichung des Grundrechts der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern, und mitzubestimmen bei Maßnahmen, die der Durchsetzung der tatsächlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern, insbesondere bei der Einstellung, Beschäftigung, Aus-, Fort- und Weiterbildung und dem beruflichen Aufstieg, dienen.

  • Der Rektoratsausschuss Forschung und Nachwuchsförderung berät die FernUniversität in der Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Er ist zudem Umsetzungsverantwortlicher für verschiedene Maßnahmen aus dem Gleichstellungskonzept, mit denen das Interne Forschungsförderprogramm um die Säule Gleichstellung ergänzt wurde.

  • Der Frauenbeirat ist das Wahlgremium für die Gleichstellungs­beauftragte und ihre Stellvertreterinnen. Der Frauenbeirat besteht ausschließlich aus Frauen.

Gleichstellungsstelle | 16.10.2019