Wissenschaftliches Arbeiten

Auch wenn die zahlreichen Klausuren möglicherweise einen anderen Eindruck vermitteln: Das Studium an einer Universität dient am Ende der Vorbereitung auf ein eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten. Die Befähigung dazu soll im Rahmen der Abschlussarbeit nachgewiesen werden.

Den Weg hin zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten soll forschungsgeleitetes Lernen ebnen. Dies erfolgt an dieser Fakultät derzeit vor allen Dingen im Rahmen von Seminaren. Aus didaktischer Sicht wären mindestens zwei Seminare zu begrüßen: Eines, um sich mit dem eigenen Kenntnisstand vertraut zu machen und Lücken identifizieren zu können; ein zweites, um zu prüfen, ob Änderungen bei der Vorgehensweise die Lücken tatsächlich schließen konnten. Die Prüfungsordnungen der wichtigsten Bachelor- und Master-Studiengänge dieser Fakultät sehen derzeit aber leider nur jeweils ein Seminar vor. Daher ist es um so wichtiger, dass dieses eine Seminar tatsächlich dazu genutzt wird, um hinsichtlich des wissenschaftlichen Arbeitens einen Kenntnisstand zu erwerben, der zur Erstellung der Abschussarbeit befähigt.

Um Sie dabei zu unterstützen, haben wir einen Leitfaden für studienbezogene wissenschaftliche Arbeiten sowie ergänzende Beispiele erstellt (siehe rechts oben). Dieser Leitfaden versteht sich dabei bewusst nicht als Zitationsordnung. Stattdessen soll er Sie für die Erfolgsfaktoren einer auf Erkenntnisgewinn abzielenden wissenschaftlichen Arbeit sensibilisieren und Ihnen bei deren Beachtung helfen.

Wir empfehlen Ihnen, diesen Leitfaden mit ausreichend zeitlichem Abstand VOR Ihrem Seminar durchzuarbeiten. Sollten dabei Fragen auftauchen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Viel Erfolg beim forschungsgeleiteten Lernen auf dem Weg zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten!

Ihr Lehrstuhl-Team

P.S.: Sollten Sie über keinerlei Erfahrungen mit wissenschaftlichem Arbeiten verfügen, sei Ihnen der Brückenkurs „Wissenschaftliches Arbeiten – Grundfragen, Orientierung, Werkzeuge (Brückenkurs)“ empfohlen.

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Lehrstuhl Meyering | 08.04.2019