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Neues DFG-Projekt bewilligt: "The limits of action emulation – A psychophysiological investigation in athletes and patients with autism spectrum disorder“

[30.11.2020]

Dr. rer. nat. Sven Hoffmann, Fakultät für Psychologie - Abteilungen Allgemeine Psychologie: Urteilen, Entscheiden, Handeln sowie Psychologische Methodenlehre und Evaluation arbeitet in einem neuen DFG-Projekt mit Prof. Dr. Christian Beste, Dipl.-Psych. Kognitive Neurophysiologie, Klinik & Poliklinik für Kinder- & Jugendpsychiatrie & –psychotherapie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, und Institute of Psychology, Faculty of Mathematics and Natural Sciences, TU Dresden sowie Prof. Dr. Dr. Markus Raab, Dipl.-Psych. / Sport.-Wiss. Leiter des Psychologischen Instituts und der Abteilung Leistungspsychologie an der Deutschen Sporthochschule in Köln- zusammen.

Das Projekt mit dem Titel „The limits of action emulation – A psychophysiological investigation in athletes and patients with autism spectrum disorder“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen einer Sachbeihilfe von 2021 bis 2024 unterstützt. Die Handlungsplanung und -ausführung an ihren Grenzen bei Spitzensportler*innen und Menschen mit Autismus wird mithilfe von MRT und EEG neurophysiologisch untersucht und mit TMS hinsichtlich ihrer kausalen Mechanismen geprüft. Ziel des Projektes ist die Prüfung und Entwicklung eines integrativen Modells der Handlungssteuerung und des motorischen Lernens. Das Projekt wurde von den Gutachten als wegweisend für das Verständnis der Grenzen der Leistungsfähigkeit des menschlichen Systems zur Handlungskontrolle gesehen. Konkret werden die in der Abbildung 1(A) gezeigten roten und blauen Prozesse und ihre zugrundeliegenden Mechanismen empirisch untersucht.

Hannah Kuster | 20.03.2025