Behavioral Acconting (Wintersemester 2003/2004)

Termine

11.10.2003 Seminarvorbesprechung (FernUniversität in Hagen)
10.01.2004 Abgabe Seminararbeit
04.-05.02.2004 Präsenzveranstaltung (Katholische Akademie Schwerte)

Leitung

Betreuer

Abstract

Ziel des Seminars ist die systematische Auswertung der theoretischen Basis und des aktuellen Stands der empirischen Forschung des Kontingenzansatzes des Behavioral Accounting zur Gestaltung unternehmensinterner Controllingsysteme. Da folglich in dem Seminar nahezu ausschließlich auf englischsprachige Quellen zurückgegriffen wird, sind gute Englischkenntnisse für die Teilnahme am Seminar eine wichtige Voraussetzung.

Der Kontingenzansatz des Behavioral Accounting geht davon aus, dass über die Auswahl bestimmter Controllinginstrumente hinaus die zentralen Akteure der Controllingprozesse und die Art der Infor-mationsbeschaffung und -verarbeitung als relevante Gestaltungsparameter eines Controllingsystems zu berücksichtigen sind. Zudem wird angenommen, dass die Gestaltung des Controllingsystems von zahlreichen Kontextfaktoren, wie z. B. Unternehmensgröße, Branche, Technologie und Organisation, abhängig ist. In diesem Zusammenhang kommt der Funktionsfähigkeit und Erfolgsbeurteilung des Controllingsystems eine maßgebende Bedeutung zu.

Einstiegsliteratur

  • Holzer, H. P./Lück, W. (1978), Verhaltenswissenschaft und Rechnungswesen, in: Die Betriebswirtschaft, Jg. 38, S. 509-523.
  • Gleißner, W.: Grundlagen des Risikomanagements im Unternehmen, München 2008.
  • Littkemann, J. (1997), Kontingenzansatz des Behavioral Accounting, in: Die Betriebswirtschaft, Jg. 57, S. 861-864.
  • Otley, D. T. (1980), The Contingency Theory of Management Accounting, in: Accounting, Organizations and Society, Vol. 5, S. 413-428.
Michael Holtrup | 02.04.2019