Seminar Controllingtheorien in der Praxis (Sommersemester 2011)

Termine

28.01.2011 Seminarvorbesprechung (FernUniversität in Hagen)
28.04.2011 Abgabe Seminararbeit
21.07.-22.07.2011 Präsenzveranstaltung (Katholische Akademie Schwerte)

Leitung

Betreuer

Abstract

Bis heute hat sich in der wissenschaftlichen Fachdisziplin Controlling noch keine Theorie bzw. kein theoretischer Ansatz herausgebildet, der für sich in Anspruch nehmen kann, als führende Theorie im Controlling zu gelten. Vielmehr gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher theoretischer Ansätze, die herangezogen werden, um Controllingphänome zu untersuchen und zu erklären. Zum einen wird dabei auf klassische ökonomische Ansätze zurückgegriffen, die sich bereits in anderen betriebswirtschaftlichen Disziplinen bewährt haben; zum anderen werden neue Ansätze entwickelt, die ausschließlich im Controllingbereich Anwendung finden.

Ziel des Seminars ist es, ausgewählte theoretische Konzepte auf ihren Anwendungsbezug und ihre Erklärungskraft im Hinblick auf Fragestellungen aus dem Controlling zu prüfen. Dabei soll zunächst der jeweilige theoretische Ansatz kurz erläutert werden und darauf aufbauend eine Literaturrecherche durchgeführt werden, inwieweit der betreffende Ansatz Anwendung in der empirischen Forschung bzw. in der betrieblichen Praxis gefunden und zu welchen Ergebnissen er geführt hat. Im Mittelpunkt der Analysen soll die Fragestellung stehen, ob das Controlling im unternehmerischen Alltag eher als Treiber oder eher als Bremser für die (Teil)-Unternehmensentwicklung wahrgenommen wird.

Einstiegsliteratur

  • Littkemann, J.: Konzeption des Controlling, in: Littkemann, J. (Hrsg.), Unternehmenscontrolling – Konzepte, Instrumente, praktische Anwendungen mit durchgängiger Fallstudie, Herne/Berlin 2006, S. 1-128.
  • Scherm, E./Pietsch, G. (Hrsg.): Controlling – Theorien und Konzeptionen, München 2004.
Michael Holtrup | 02.04.2019