Seminar Beteiligungscontrolling II (Sommersemester 2009)

Termine

19.01.2009 Seminarvorbesprechung (FernUniversität in Hagen)
14.04.2009 Abgabe Seminararbeit
23.-24.06.2009 Präsenzveranstaltung (Katholische Akademie Schwerte)

Leitung

Betreuer

Abstract

Trotz der in den letzten Jahren mit relativer Regelmäßigkeit zu beobachtenden Turbulenzen an den Kapitalmärkten, die durch Unternehmens- oder Marktzusammenbrüche ausgelöst und beschleunigt wurden, besteht eine ungebrochene Tendenz zur Schaffung größerer Unternehmen durch Akquisition und Fusion. Jüngstes Beispiel ist der Unternehmenszusammenschluss von Commerzbank und Dresdner Bank. Damit stellt sich aber dringender denn je die Frage nach einem effektiven und effizienten Controlling der so vergrößerten oder neu geschaffenen Konzerne, um die zahlreichen Beteiligungen zielgerichtet zu steuern.

Es zeigt sich jedoch immer wieder, dass deutsche Unternehmen die damit im Zusammenhang stehenden erheblich gestiegenen Anforderungen an die Gestaltung eines wirkungsvollen Beteiligungscontrollings nur bedingt erfüllen können oder wollen. So belegen die Ergebnisse mehrerer empirischer Studien, dass der Erfolg des Beteiligungscontrollings in vielen Unternehmen die vorherigen Erwartungen nicht erfüllt hat und erheblicher Änderungsbedarf besteht.

An diesem Punkt setzen die Themen des Seminars an. Zielsetzung ist es die Ursachen für die Ineffizienzen im Beteiligungscontrolling zu ergründen, Gestaltungsalternativen aufzuzeigen und auf dieser Basis Lösungsmöglichkeiten für eine wirkungsvolle Gestaltung zu entwickeln.

Einstiegsliteratur

  • Littkemann, J./Zündorf, H. (Hrsg.): Beteiligungscontrolling – Ein Handbuch für die Unternehmens- und Beratungspraxis, Herne/Berlin 2004.
  • Ottersbach, J. (Hrsg.): Praxishandbuch Unternehmensbeteiligung, München 2003.
  • Wurl, J. (Hrsg.): Industrielles Beteiligungscontrolling, Stuttgart 2003.
Michael Holtrup | 02.04.2019