Erfolgsfaktor Kaderzusammenstellung – Eine empirische Analyse der FIFA Fußball-Weltmeisterschaften

Projektbearbeiter/in: Christian Geyer, M.Sc.
Status: laufend

Kurzbeschreibung:

Der Weltfußballverband FIFA veranstaltet und vermarktet alle vier Jahre eine Weltmeisterschaft unter dem offiziellen Label FIFA World Cup bzw. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft. Gemessen an der Anzahl der weltweiten TV-Zuschauer ist dieses Endrundenturnier die größte Sportveranstaltung der Welt. Bereits vier Wochen vor dem jeweiligen Turnierstart ist das mediale Interesse an der Weltmeisterschaft enorm groß, denn dann geben die Verbandstrainer die Nominierung ihrer WM-Kader bekannt.

Insbesondere vor dem letzten großen Turnier – der Weltmeisterschaft 2018 in Russland – wurde die Kadernominierung des deutschen Bundestrainers von Medien und Fans massiv kritisiert. Denn dass die Zusammensetzung des Spielerkaders maßgeblich den sportlichen (Miss-)Erfolg beeinflusst, scheint außer Frage zu stehen.

In dieser Forschungsarbeit wird empirisch untersucht, welche Auswirkungen die Zusammenstellung des 23er-Kaders bei Weltmeisterschaften auf den sportlichen Erfolg der teilnehmenden Verbände hat. Im Speziellen wird erforscht, ob sich die Zusammenstellung eines eher homogenen bzw. eines eher heterogenen Kaders positiv auf das sportliche Abschneiden auswirkt. Darüber hinaus wird getestet, ob bestimmten Spielerattributen (wie bspw. Vereinszugehörigkeit, Position oder Erfahrung) eine Bedeutung für den sportlichen Erfolg zukommt.

Lehrstuhl UrC | 06.07.2019