Bewertungskriterien für die Abschlussarbeit

Im Lehrgebiet Allgemeine Bildungswissenschaft orientiert sich die Bewertung an der Bloomschen Taxonomie.

Zeigt Ihre Arbeit ein rein darstellendes Niveau, entspricht das der Bewertung befriedigend. Sind Sie darüber hinaus in der Lage, Transferwissen zu generieren, also Ihre Ergebnisse und Erkenntnisse zu übertragen, wird die Leistung besser bewertet (gut). Eine sehr gute Leistung liegt vor, wenn Sie außerdem Ihr Thema argumentierend bearbeiten, kritisch analysieren und reflektieren. Bei größeren Lücken, selbst im darstellenden Wissen, inhaltlichen Fehlern und/ oder schwerwiegenden formalen Fehlern fällt die Arbeit schlechter als befriedigend aus.

Bitte prüfen Sie dementsprechend Ihre Arbeit vor der Abgabe in Bezug auf folgende Fragen:

  • Ist Ihre Arbeit transparent gegliedert? Folgt die Argumentation einem „roten Faden“?
  • Ist Ihre Forschungsfrage nachvollziehbar erläutert und begründet? Wird ihre bildungswissenschaftliche/pädagogische Relevanz deutlich?
  • Ist der Forschungsstand bzw. bei einer theoretischen Arbeit die Theoriediskussion umfassend erarbeitet und dokumentiert? Haben Sie die für Ihr Thema relevante Literatur gründlich und so umfassend wie möglich bearbeitet?
  • Wenn Sie eine empirische Arbeit schreiben: haben Sie Ihre Methodenwahl angemessen begründet, nach welchen Verfahren haben Sie Ihr Material erhoben und ausgewertet? Verknüpfen Sie in Ihrer Ergebnisdiskussion Theorie, Forschungsstand und Ihre eigene Empirie?
  • Haben Sie Ihre Arbeit einem wissenschaftlichen Sprachgebrauch angemessen argumentiert und formuliert?
  • Sind alle formalen Vorgaben (Vorgaben des Prüfungsamtes, Zitation nach dem Harvard-System, Belege aller direkten und indirekten Zitate) erfüllt?
  • Ist eine eigene Reflexion des Themas erkennbar? Worin liegt das Ergebnis Ihrer Arbeit? Was folgern Sie daraus?