Trier in der Antike

Thema:
Wandel der städtischen Topographie zwischen Antike und Mittelalter I: Trier in der Antike
Veranstaltungstyp:
Präsenzveranstaltung
Adressatenkreis:
BA KuWi: Modul G2; Modul G3; MA EuMo: Modul 2E; MA GeEu: Modul II;
Ort:
Trier
Adresse:
Kolping-Hostel im Warsberger Hof
Dietrichstr. 42
54290 Trier
Termin:
03.07.2020 bis
05.07.2020
Zeitraum:
Voraussichtlich:
Fr, d. 03.07.2020 von 16:00 bis 20:00 Uhr
Sa, d. 04.07.2020 von 10:00 bis 18:00 Uhr
So, d. 05.07.2020 von 10:00 bis 14:00 Uhr
Leitung:
PD Dr. Uta Kleine
Anmeldefrist:
20.04.2020 – 08.05.2020
Anmeldung:
Online-Anmeldung (Achtung: verkürzte Anmeldefrist. Für neue Teilnehmer/innen stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung)
Auskunft erteilt:
E-Mail: PD Dr. Uta Kleine , Telefon: +49 2331 987- 4324
E-Mail: Christiane Eilers, Sekretariat Schmieder , Telefon: +49 2331 987- 4752

Wandel der städtischen Topographie zwischen Antike und Mittelalter I: Trier in der Antike

Die Römerstadt Trier (Augusta Treverorum, Treviris), gegründet in der Regierungszeit des Augustus, war im 4. Jahrhundert mehrmals Kaiserresidenz und die größte Stadt nördlich der Alpen. Auch in der nachantiken Zeit besaß Trier als Sitz des Erzbistums eine übergeordnete politische Bedeutung. Aus römischer Zeit ist ein außergewöhnliches Ensemble von Bauten erhalten: neben den Resten der Stadtbefestigung (Porta Nigra), den Steinpfeilern der sog. Römerbrücke, dem Amphitheater, den zahlreichen Thermen- und Tempelanlagen auch eine spätantike Kaiseraula sowie eine frühchristliche Doppelkirchenanlage. Dieser antike Baubestand, seit 1986 UNESCO Weltkulturerbe, wurde auch in den nachantiken Jahrhunderten (teilweise bis in die heutige Zeit) weiter genutzt. Trier ist somit ein bedeutendes Beispiel für Kontinuität und Wandel in der städtischen Topographie über mehr als anderthalb Jahrtausende.

In dieser Veranstaltung wollen wir uns mit der Topographie Triers als Indikator für zentralörtliche Funktionen und zugleich als Beispiel für die Weiter- und Umnutzung öffentlicher Bauten in den vormodernen Jahrhunderten beschäftigen. Zu diesem Zweck wollen wir uns die Anlagen buchstäblich er-laufen. In Referaten sollen ihre Geschichte und Funktion vor Ort erläutert werden.

Das Seminar besteht aus zwei Veranstaltungsteilen, deren erster (WS 2019/20) sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte der antiken Stadt beschäftigt. Der zweite (SS 2020) ist dann dem mittelalterlichen Trier gewidmet. Die Veranstaltungen sind konsekutiv angelegt, können aber auch einzeln belegt werden.

Die Veranstaltung hat Seminar- und Exkursionscharakter. Aus diesem Grunde ist die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt. Die Übernahme eines Kurzreferates wird erwartet. Teilnehmer/innen mögen sich bitte rechtzeitig mit mir in Verbindung setzen. Am Februar wird eine Moodle-Plattform mit organisatorischen Hinweisen sowie Materialien zur Vorbereitung zur Verfügung stehen.

Der Veranstaltungsort (Kolpinghaus Warsberger Hof) liegt zentral und bietet auch preisgünstige Unterkunft. Interessierte sollten rechtzeitig wg. einer Übernachtungsmöglichkeit dort anfragen.

Zum Einlesen:

Heinz Heinen, Trier und das Trevererland in römischer Zeit, Trier 1993 (Standardwerk)

Frank Unruh: Trier. Biographie einer römischen Stadt. Von Augusta Treverorum zu Treveris. Darmstadt: von Zabern 2017 (neueste, auf Popularität zielende und essayhafte ‚Geschichtsreise‘ aus der Feder eines Althistorikers)

Das Präsenzseminar findet im Kolpinghaus im Warsberger Hof statt.