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CATALPA neues Mitglied im Leibniz Forschungsnetzwerk Bildungspotenziale

[02.04.2025]

Das Forschungszentrum CATALPA der FernUniversität in Hagen wurde heute als neues Mitglied im Leibniz Forschungsnetzwerk Bildungspotenziale (LERN) aufgenommen. Damit umfasst das Netzwerk nun 28 Einrichtungen. LERN hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Sichtbarkeit der Leibniz-Gemeinschaft in Bildungsfragen zu erhöhen.


Foto: CATALPA

„CATALPA ist in unserem Netzwerk bereits gut bekannt und pflegt seit einigen Jahren die Kooperation mit verschiedenen Leibniz-Instituten. Die Mitgliedschaft in unserem Netzwerk ist darum der nächste logische Schritt. Im Reallabor CATALPA ist die Verzahnung von technischer Kompetenz –Künstlicher Intelligenz, immersiver Technologie und Learning Analytics – mit den Lernwissenschaften eine ideale Grundlage für die Herausforderungen der Transformation des Bildungssystems und damit auch für die Leibniz-Gemeinschaft als Ganzes ein Gewinn“, betonte Prof. Dr. Marcus Hasselhorn, Vorsitzender der LERN-Sprecher*innengruppe. Im Rahmen der 26. LERN Mitgliederversammlung am 2. April am RWI in Essen entschieden die 27 LERN-Einrichtungen einstimmig, CATALPA als neues Mitglied aufzunehmen.

Transferziele für Bildung

Prof. Dr. Marcus Specht, Leiter der Forschungsprofessur Learning Sciences in Higher Education bei CATALPA, stellte das Forschungszentrum vor: „Mit insgesamt etwa 60 Kolleginnen und Kollegen forschen wir bei CATALPA nach dem Reallabor-Konzept zur Verbesserung der Hochschulbildung. Mit Hilfe von Prototypen bringen wir wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in die Praxis und analysieren und optimieren mit weiterer Forschung“, so Specht. „Die Forschung im Reallabor trägt jedoch auch zentral zur Theoriebildung in sozialwissenschaftlichen Bereichen bei. Wir freuen uns, künftig noch stärker mit weiteren LERN-Mitgliedern in den Austausch zu kommen. In einem starken Netzwerk können wir gemeinsam mehr Sichtbarkeit und mehr Transferziele für die Bildung erreichen.“

Das Netzwerk LERN sieht Bildung als Grundstein für beruflichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe und möchte die Potenziale von Bildung und für Bildung besser nutzbar machen. Gemeinsam wollen die Forschenden auf individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene Ansatzpunkte für tragfähige Konzepte und erfolgversprechende Reformen finden. CATALPA mit seinem Reallabor-Ansatz ist eine passende Ergänzung zum Netzwerk: Mit skalierbaren Ergebnissen wollen die Wissenschaftler*innen Bildungstechnologien so einsetzen, dass sie Studierenden und Lehrenden echte Mehrwerte bieten. Die FernUniversität mit ihren über 70.000 digital Studierenden bildet hier eine hervorragende Analysebasis und Einsatzmöglichkeit für das Forschungszentrum und seine Kooperationspartner.

Sandra Kirschbaum | 03.04.2025