CPL

The Changing Pedagogical Landscape: New Ways Of Teaching And Learning And Their Implications For Higher Education Policy

Status:
abgeschlossen
Laufzeit:
Jan. 2014 bis Juni. 2015
Projektbeteiligte:
Brüssel Education Services (Koordinator)
University of Edinburgh
Europäische Vereinigung der Fernuniversitäten (EADTU)
UPCnet

Das Ziel des Projekts ist es zu untersuchen, ob und inwieweit neue Formen des Lehrens und Lernens und hierbei insbesondere der vermehrte Einsatz von Technologien im Lernprozess durch bildungspolitische Strategien und Regulationsmechanismen im Hochschulsystem bzw. in Institutionen der Hochschulbildung unterstützt werden.

Es geht insbesondere darum:

  • pädagogische Implikationen neuer Lernformen in der Hochschullehre und –didaktik zu identifizieren.
  • einen Überblick über Regierungsstrategien und politische Maßnahmen zur Förderung des Einsatzes neuer Technologien und innovativer Lehrformen in acht ausgewählten europäischen Ländern zu erstellen (Deutschland, Spanien, Frankreich, Litauen, Niederlande, Norwegen, Polen, Großbritannien).
  • Empfehlungen für politische Entscheidungsträger auf der Ebene der Hochschulsysteme zu erarbeiten, wie neue Formen des Lehrens und Lernens gefördert, entsprechende Rahmenbedingungen verbessert und Anreize für die Hochschulen geschaffen werden können.

Die FernUniversität in Hagen übernimmt die Bearbeitung des deutschen Anteils des Projekts. Hierzu werden neben einer themenspezifischen Politikanalyse verschiedene Fallstudien zu nordrhein-westfälischen Hochschulen, zur Landespolitik und zu intermediären Organisationen des Hochschulsystems erstellt.

Hintergrund des Projekts: Die Entwicklung hin zu studierendenzentrierten Ansätzen in den Bereichen Lehre und Lernen in der Hochschulbildung verbreitet sich in ganz Europa. Unterstützt wird diese Entwicklung durch den Einsatz neuester medialer Technologien. Auch die wachsende Zahl von Studierenden stellt neue Herausforderungen in Bezug auf die Qualitätssicherung und die Gewährleistung der Relevanz von Hochschulbildung dar. Gleichzeitig drängen neue Anbieter auf den Markt.

Technologiegestützte Bildung bietet vor diesem Hintergrund eine Vielzahl von Möglichkeiten für Hochschuleinrichtungen:

  • Ausweitung der Studierendenschaft,
  • Die Erschließung neuer Gruppen von Fernstudierenden,
  • Blended Classrooms und virtuelle Hochschulbildung,
  • Internationale Zusammenarbeit von Hochschulen,
  • Lernerzentrierte Bereitstellung von Inhalten,
  • Interaktive Lehr-und Lernerfahrung.

Trotz dieser Entwicklungen und Chancen hat die Mehrheit der europäischen Hochschuleinrichtungen bisher nur wenige Fortschritte in der entsprechenden Anpassung ihres Kursangebots gemacht. Im Rahmen dieser Studie soll darum eine detaillierte Untersuchung der Barrieren und Chancen, die mit Informations- und Kommunikationstechnologien als potenzielle Bereicherung der Lehr-und Lernerfahrung verbunden sind, erfolgen. Es soll gezeigt werden, warum und auf welche Weise es bestimmten Institutionen gelingen kann, diese Barrieren zu überwinden. Dabei wird die Studie die von der Europäischen Kommission ausgerufene Strategie „Wachstum und Beschäftigung unterstützen. Eine Agenda für die Modernisierung von Europas Hochschulsystemen“ unterstützen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Uwe Elsholz; Rüdiger Wild

12.06.2019