Außercurriculare Bildungseffekte von Auslandsaufenthalten

Die „Erklärung zur Förderung von Politischer Bildung und der gemeinsamen Werte von Freiheit, Toleranz und Nichtdiskriminierung“ (Pariser Deklaration) der EU-Bildungsminister vom März 2015 betont die Relevanz der Bildung auf nationaler und europäischer Ebene zur Unterstützung einer aktiven Bürgergesellschaft Europas, die auf den gemeinsamen europäischen Werten basiert. Als zentrale Ziele von Bildungsmaßnahmen wurden dabei inhaltlich die Förderung von interkulturellen Kompetenzen, die Förderung des interkulturellen Dialogs sowie die Prävention von Diskriminierung genannt. Vor diesem Hintergrund wurden in Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) eine Längsschnittstudie mit drei Untersuchungsgruppen (N = 3,070 Studierende deutscher Hochschulen) implementiert. Das Ziel ist die Untersuchung von Entwicklungs- und Antizipationseffekten studienbezogener Auslandsaufenthalte auf die Veränderung von Persönlichkeitsmerkmalen junger Erwachsener, die die Entwicklungsziele der Pariser Deklaration auf psychologischer Ebene reflektieren.

 

Projektpublikationen

Zimmermann, J., Greischel, H., & Preuß, J. S. (2018). Außercurriculare Bildungseffekte von Auslandsaufenthalten. Kurzbericht zum Projekt „Weltoffen durch Erasmus+?“. Bonn: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD).

Zimmermann, J., Greischel, H., Preuß, J. S., Kercher, J., & Kittel, R. (2018). Außercurriculare Bildungseffekte von Auslandsaufenthalten. Abschlussbericht zum Projekt „Weltoffen durch Erasmus+?“. Bonn: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD).

 

Projektleitung

Juan Serrano Sànchez | 26.03.2019