Dipl.-Inf. Elisabeth Böhmer

Elisabeth Böhmer Foto: privat

E-Mail: elisabeth.boehmer

Telefon: +49 2331 987-4434

Fax: +49 2331 987-4447

Sprechzeiten: Mo-Do vormittags, nur nach Absprache (per Mail an die angegebene Adresse)

Raum: B102

Lehre

Betreute Kurse:

  • 00008 Einführung in die Wirtschaftsinformatik KE 6-7

Betreuung von Seminararbeiten

Betreuung von Abschlussarbeiten zu folgenden Themengebieten:

Themengebiet visuelle Sprachen

Zur konzeptuellen Modellierung werden – in der Wirtschaftsinformatik – (Modellierungs-) Sprachen eingesetzt, entwickelt und untersucht, deren konkrete Syntax i.d.R. mit einer grafischen Notation repräsentiert wird. Diese Sprachen zählen damit zur Klasse der visuellen Sprachen („visual languages“), die nicht nur Forschungsgegenstand der (Wirtschafts-) Informatik sind, sondern auch in den Disziplinen (Kognitions-) Psychologie, (Sprach-) Philosophie und (Computer-) Linguistik untersucht werden. Die Gestaltung visueller Sprachen berührt Aspekte des menschlichen Kognitionsapparats ebenso wie Randbedingungen und Grenzen heutiger Implementierungstechnologien.

Eine Abschlussarbeit zu diesem Thema soll einen möglichst vollständigen Überblick über vorliegende Arbeiten zu visuellen Sprachen, ihrer Gestaltung, Nutzung und theoretischen Fundierung erarbeiten. Dabei soll sich die Erhebung auf alle o. g. Disziplinen beziehen und insbesondere auch solche Arbeiten berücksichtigen, die gedachte Disziplingrenzen überschreiten. Es soll ein ordnender und strukturierender Überblick über vorliegende Beiträge erstellt werden, der einen differenzierten Zugang zum gegenwärtigen Diskussionsstand ermöglicht.

Eine weitere mögliche Ausrichtung von Arbeiten in diesem Themenbereich besteht in der Aufarbeitung einer festzulegenden visuellen Sprache sowie deren mögliche Anwendungsgebiete.

Themengebiet Ontologien

Im Bereich der Wirtschaftsinformatik können Ontologien als ein sprachliches Konstrukt angesehen werden, welches Wissen (Begriffe und Beziehungen zwischen diesen Begriffen) strukturiert darstellt. Sie dienen bspw. zur Kommunikation zwischen mehreren Akteuren, nachdem sich diese auf eine Ontologie, gewissermaßen als festgelegte Sprache, geeinigt haben. Dadurch beziehen sich Ontologien jeweils auf einen festgelegten Anwendungsbereich.

Eine Abschlussarbeit in diesem Gebiet soll zu einer Ontologie (bspw. der Bunge-Wand-Weber Ontologie) einen Überblick über deren Hintergrund und Anwendungsszenarien erarbeiten.

Alternativ kann ein Überblick zur Verwendung von Ontologien zur konzeptuellen Modellierung (ontology-driven conceptual modeling) erfolgen.

Elisabeth Böhmer | 19.02.2020