Modul 31111

Kurs 40620 Mikroökonomik (Microeconomics)

Autoren/innen:
A. Endres / R. Schmidt
Workload:
150 h
SWS:
3
Semester:
WS/SS
Prüfung:
Klausur

Betreuung:

Kurzbeschreibung

Das Modul 31111 setzt sich aus folgenden beiden Kursen zusammen:

  • Kurs 40620: Mikroökonomik (150 h)
  • Kurs 40621: Makroökonomik (150 h)

Der Kurs 40620 besteht aus einer Kurseinheit, welche zahlreiche Übungsaufgaben mit Lösungshinweisen bzw. Musterlösungen beinhaltet. Die Studierbarkeit des Textes wird durch Marginalien und grafische Elemente weiter erhöht.


Verwendbarkeit und Studiensemester

  • Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaft für Ingenieur/-innen und Naturwissenschaftler/-innen ab dem 1. Semester
  • Akademiestudiengänge und Weiterbildung

Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten

Die Leistungspunkte werden vergeben, wenn die Prüfungsklausur bestanden worden ist. Voraussetzung für die Klausurteilnahme ist das Bestehen mindestens einer von zwei Einsendeaufgaben des Modules.


Qualifikationsziele

Mit dem Kurs sollen im Wesentlichen folgende Qualifikationsziele verfolgt werden:

  • Die Studierenden lernen wie eine positive und normative Analyse einzelner Märkte erfolgt (Partialanalyse).

Anschließend wird der Blick auf Systeme von Märkten unter besonderer Berücksichtigung der Interdependenzen zwischen den einzelnen Märkten ausgeweitet (Totalanalyse).

  • Die Studierenden erkennen, dass der Marktmechanismus bei Abwesenheit von „Marktversagen“ nicht nur zu einer optimalen Allokation auf einzelnen, isolierten Märkten, sondern zugleich auch zu einer optimalen Allokation auf allen Märkten einer Volkswirtschaft zusammenführt. Sie können den Aussagegehalt und den Aussagewert der beiden Hauptsätze der Wohlfahrtstheorie abschätzen und das Unmöglichkeitstheorem von Arrow auf die Frage nach der optimalen Allokation in einer Gesellschaft anwenden.

Inhalte

Der Kurs „Mikroökonomik“ beschäftigt sich mit der Funktionsweise einzelner Märkte (Partialanalyse), sowie mit der eines Systems von Wettbewerbsmärkten. Er gliedert sich in vier Abschnitte:

Im ersten Abschnitt wird das Partialmodell in straffer Form eingeführt. Dieses beinhaltet eine kurze Einführung zur Nutzenmaximierung des Konsumenten, zur Gewinnmaximierung von preisnehmenden (also Wettbewerbs-) Firmen, und zum Marktgleichgewicht.

Anschließend nähern wir uns dem komplexeren allgemeinen Gleichgewichtsmodell. Im zweiten Abschnitt wird dazu zunächst das Modell einer reinen Tauschwirtschaft behandelt. Hierzu werden sowohl das Edgeworth- Modell als auch das Walras-Modell herangezogen.

In Abschnitt drei wird dieses Modell um die Möglichkeit der Produktion erweitert. Die Analyse wird an Hand eines „zwei-Konsumenten-zwei-Produzenten-zwei-Faktoren-zwei-Güter-Modells“ durchgeführt.

Abschnitt vier beschäftigt sich mit der Frage, ob sich allgemeine Kriterien dafür angeben lassen, welches der möglichen Pareto-optimalen Gleichgewichte eine Gesellschaft auswählen sollte, wenn sie das Ziel verfolgt, ihre Wohlfahrt zu maximieren.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Beherrschung der Differenzialrechnung in einem Umfang, wie sie in den gängigen Lehrbüchern zur „Mathematik für Ökonomen“ oder in den A-Modulen 31101: Grundlagen der Wirtschaftsmathematik und Statistik sowie 32741: Vertiefung der Wirtschaftsmathematik und Statistik der FernUniversität Hagen behandelt wird.

Weiterführende Informationen

Auf den Seiten der Fakultät

(https://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/studium/module/31111.shtml)

finden Sie eine Leseprobe und zusätzlich aktuelle Informationen zu:

  • Mentoriaten
  • Klausurorten und -terminen
  • Einsendearbeiten und
  • Übungsmaterialien
Hendrik Hoegen | 17.09.2019