Philip Rosenthal, M.Sc.

E-Mail: philip.rosenthal

Telefon: +49 2331 987-2604

Sprechzeiten: Do. 11:00 - 12:00 Uhr

Raum: B 304, Geb. 7

Kurs 41501 Kapitalmärkte

Kurzbiografie

Seit 2017
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bank- und Finanzwirtschaft von Prof. Dr. Baule an der FernUniversität in Hagen
2015 - 2016
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der Universität Trier
2012 - 2015
Studium der Survey Statistics an der Universität Trier, Master of Science
2011 - 2015
Studium der Wirtschaftsmathematik an der Universität Trier, Master of Science
2010 - 2011
Auslandsstudium an der University of Southampton
2007 - 2012
Studium der Wirtschaftsmathematik an der Universität Trier, Bachelor of Science
2005 - 2007
Ausbildung zum Bankkaufmann
2005
Abitur

Forschungsschwerpunkt

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Strukturierte Produkte für Privatanleger

Auf komplexen strukturieren Produkten für Privatanleger liegt der Fokus des Projekts. Da die emittierenden Banken nicht gegen ihre Kunden „wetten“ möchten, sondern durch entsprechende Margenkalkulation an den Produkten verdienen, müssen sie sich gegenüber Marktrisiken und insbesondere gegenüber Preisänderungsrisiken der Produkte absichern. Dies ist insbesondere dann schwierig, wenn die Zahlungsstruktur der Produkte an so genannte Barrieren in Bezug auf den zugrunde liegenden Aktienkurs gekoppelt ist, deren Über- oder Unterschreiten während der Laufzeit zu einem unstetigen Sprung in der Auszahlung führt. Da für derartige Barrier-Optionen kein geeigneter Börsenhandel oder Interbankenmarkt existiert, können direkte Gegengeschäfte mit anderen Marktteilnehmern nicht getätigt werden. Im Forschungsprojekt geht es also darum, mit liquiden Finanzinstrumenten wie z.B. Aktien oder an der europäischen Derivatebörse Eurex gehandelten Optionen eine Zahlungsstruktur synthetisch so zu erzeugen, dass deren Preisänderung in zeitlich kleinen Intervallen ähnlich ist zu der Änderung des betrachteten strukturierten Produkts. Gerade im Bereich der Barriere bieten klassische Verfahren hierfür keine zufriedenstellenden Lösungen an.

Ziel der Forschungsarbeit ist es, eine Methode zu finden, die zum einen diese Problematik berücksichtigen kann und zum anderen rechentechnisch nicht zu komplex wird, so dass auch eine praxisrelevante Implementation möglich wird.

Konferenzteilnahmen

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  • "Minimum MSE hedging of complex financial retail structured products in discrete time"
    6th European Conference on Data Analysis (ECDA)
    Bayreuth, 18.03.2019.
  • "Minimum MSE hedging of complex financial retail structured products in discrete time"
    Workshop der Financial Management and Financial Institutions Working Group der Gesellschaft für Operations Research (GOR AG FIFI)
    Lemgo, 01.02.2019.
  • "Zeitdiskretes Hedging von Bonuszertifikaten"
    Internationales Doktoranden Seminar (IDS)
    Hagen, 06.07.2018.