Hinweise für Abschlussarbeiten

Sie finden auf dieser Seite einige grundlegende Informationen zu Abschlussarbeiten am Lehrgebiet.

Bitte beachten Sie darüber hinaus immer auch die aktuell gültigen Prüfungsordnungen, die auf der Fakultätsseite unter den jeweiligen Studiengängen einsehbar sind.

  • Einarbeitungszeit

    Zur eigentlichen Bearbeitungszeit einer Abschlussarbeit kommt die Einarbeitungszeit hinzu. Bei der Einschätzung des Aufwandes sollte man berücksichtigen, inwiefern man noch anderweitige Verpflichtungen hat (andere Lehrveranstaltungen, Vorbereitungen auf Prüfungen, Jobs).

    Neben der Aufgabenstellung werden Literaturhinweise bereitgestellt, anhand derer man sich in das gewählte Problemfeld einarbeiten kann. Ausgehend von diesen Literaturhinweisen sollte man sich nach weiterer Fachliteratur umsehen.

    Um Missverständnissen vorzubeugen und Fragen und Verständnis-Probleme auszuräumen, sollten im 2- bis 3-wöchentlichen Rhythmus Gespräche mit den Betreuer*innen stattfinden. Zur Vorbereitung sollte ein Fortschrittsbericht und einen Plan für die nächsten Schritte erstellt und rechtzeitig per E-Mail an die Betreuer*innen geschickt werden. Zur Nachbereitung sollte ein kurzes Gesprächsprotokoll per E-Mail an die Betreuer*innen geschickt werden.

    Methodik

    Im Lehrbereich wird die Methodik nach Nunamaker für gewöhnlich eingesetzt. Diese strukturiert die Abschlussarbeit und stellt einen fundierten, wissenschaftlichen Prozess sicher. Um mehr über die Methodik zu erfahren, empfehlen wir

    J. F. Nunamaker, M. Chen und T. D. Purdin: „Systems Development in Information Systems Research“ in Journal of Management Information Systems, Routledge, 1990, pp. 89-106.

    Es ist ebenfalls eine Erläuterung in Form von Videos des Lehrbereichs verfügbar. Diese können sie unter diesem Link abrufen:

    https://lgmmia.fernuni-hagen.de:1080/s/oKsicoWjZT2K8F8

    Zusätzlich werden Sie von ihrem Betreuer*in individuell in das Vorgehen eingeführt.

    Zeitplan

    Das Ende der Einarbeitungsphase ist erreicht, wenn man für sein Abschlussarbeits-Thema ein gutes Problem-Verständnis entwickelt hat und sich über Strategien zur Lösung des Problems im Klaren ist.

    Bevor es nun zur Anmeldung der Abschlussarbeit kommt, ist ein Exposé mit einem Zeitplan sowie mit einer Gliederung der Arbeit für die Bearbeitungszeit zu erstellen.

    Bearbeitung des Abschlussarbeits-Themas

    Bei der Bearbeitung einer Abschlussarbeit sind von Studierenden einige Formalia zu beachten!

    Zunächst sollte die Anmeldung der Arbeit nicht erfolgen, bevor das Exposé mit den Betreuern abgestimmt und freigegeben ist.

    Die Abstände der Treffen zwischen Betreuer*innen und der Abschlussarbeiter*in können sich in der heißen Phase auch auf ein- bis zwei-wöchentliche Zyklen verkürzen, dies hängt sowohl vom Thema als auch vom Studierenden ab. Für diese Treffen gilt das, was oben bereits zu den Treffen in der Einarbeitungs-Phase gesagt wurde.

  • Dauer der Arbeit

    Thema, Aufgabenstellung und Umfang der Abschlussarbeit werden von den Betreuenden so begrenzt, dass die Frist zur Bearbeitung der Abschlussarbeit eingehalten werden kann.

    Die Bearbeitungszeit in den jeweiligen Studiengängen für Voll- und Teilzeitstudenten kann der Prüfungsordnung entnommen oder am Prüfungsamt erfragt werden.

    Dies gilt gleichermaßen für die Beantragung von Verlängerungen in der Bearbeitungsfrist.

    Betreuung

    Erstgutachter von Abschlussarbeiten ist derzeit in der Regel Prof. Dr.-Ing. Matthias Hemmje.

    Kommunikation mit Betreuern

    Die Kommunikation mit den Betreuern erfolgt in der Regel über E-Mail. Ergänzend kann auch eine Instant Messaging-Lösung wie Skype oder eine Telefonkonferenz verwendet werden.

    Anmeldung der Abschlussarbeit

    Sind seitens der Studierenden neben der Freigabe des Exposés und den inhaltlichen auch die formalen Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussarbeit gegeben, kann die Arbeit angemeldet werden.

  • Programmiersprache

    Zu einer Diplomarbeit gehört normalerweise eine (prototypische) Implementierung. Die Wahl der Programmiersprache orientiert sich dabei an der in in der Aufgabenstellung vorgegebenen Programmiersprache. Die Programmiersprache wird somit von den Betreuern in Abstimmung mit den Studierenden festgelegt!

    Derzeit kommt bei uns in neuen Projekten nahezu ausschließlich die Programmiersprache Java zum Einsatz.

    Wir erwarten, dass Diplomanden sicher sind im Umgang mit Java als Programmiersprache sowie den dazu gehörenden Bibliotheken. Etwaige fehlende Kenntnisse in der Programmiersprache, die für die Abschlussarbeit eingesetzt werden soll, sollten innerhalb kurzer Zeit ausgleichbar sein.

    Entwicklungsumgebung

    Neben der fachlichen Ausbildung legen wir Wert darauf, dass Diplomanden lernen, sich das Leben zu erleichtern, indem sie für ihre Aufgaben die richtigen Werkzeuge einsetzen. Letztendlich steht es natürlich jedem frei, seine Arbeit so zu organisieren, wie er es für richtig hält, solange gewährleistet ist, dass die Ergebnisse auf der am Lehrstuhl vorhandenen Rechner-Umgebung einsetzbar sind.

  • Bedeutung der Literatursuche

    Jede wissenschaftliche Arbeit, auch eine Abschlussarbeit, baut auf den Ergebnissen anderer auf, erweitert sie oder verwirft sie eventuell auch einmal. Daher ist für jede Abschlussarbeit eine Literatursuche nicht nur verpflichtend, sondern auch notwendig, um sein Thema in den Kontext des aktuellen wissenschaftlichen Standes zu stellen.

    Die Auseinandersetzung mit der einschlägigen Literatur hat auch im Text der Arbeit zu erfolgen. Alles, was aus einer anderen Veröffentlichung verwendet wird, ist entsprechend zu zitieren. Hierzu gibt es am Ende des Textes ein Literaturverzeichnis aller verwendeten (und dann auch im vorigen Text zitierten) Publikationen.

    Literatursuche

    Teil der Abschlussarbeit ist es, sich stets nach Literatur umzusehen, die Lösungsansätze zum Problem anbietet. Dazu stehen z. B.

    zur Verfügung.

  • Plagiate und Zitationen

    Vorträge (und etwaige Ausarbeitungen dazu) müssen eigene Leistungen sein. Fremdes Material, auch frei im Internet Verfügbares, darf nicht einfach übernommen werden: Wortwörtliche Übernahmen müssen als direktes Zitat gekennzeichnet werden, die Quelle muß selbstverständlich genannt werden. Allgemein gilt: Jede Hilfe von Dritten (sprich jedes Buch, jedes Paper), die herangezogene wurde, ist zu nennen. Alles andere ist ein Plagiat und wird als "nicht bestanden" benotet.

    Zitieren von Quellen will gelernt sein, die verlinkte Seite gibt hierzu wirksame Hilfen zum korrekten Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten. Ergänzend weisen wir noch auf Tipps zum Zitieren von Webseiten hin (insbesondere mit Autor und Titel sowie dem Datum des letzten Zugriffs).

    Technische Hinweise

    Soweit nicht anders angegeben, sind Folien in PDF (meist bevorzugt), PowerPoint und OpenOffice möglich (in einzelnen Veranstaltungen kann es abweichende Regelungen geben!). Die Folien sollten rechtzeitig vorher (möglichst am Vortag) per E-Mail an den Betreuer geschickt oder auf einem USB-Stick mitgebracht werden. Disketten und CDs verursachen Mehraufwand und sind in der Regel nicht gerne gesehen!

Literaturhinweise

  • Bänsch, Axel (2008): Wissenschaftliches Arbeiten - Seminar- und Diplomarbeiten. 9. Aufl. München: Oldenbourg.
  • Fragnière, J.-P. (2003): Wie schreibt man eine Diplomarbeit? 6. Aufl. Bern; Stuttgart; Wien: Haupt.
  • Theisen, M. R. (2008): Wissenschaftliches Arbeiten - Technik, Methodik, Form. 14. Aufl. München: Vahlen.
10.05.2024