Schlagwort: Hochschuldidaktik

Forschendes Lernen bezeichnet eine Methode, bei der Studierende Wissen und Fähigkeiten durch die Partizipation an Forschungsprozessen erwerben. Abhängig vom Kompetenzniveau der Studierenden kann dies durch die Diskussion und kritische Analyse von Studien und Forschungsliteratur, begleitete ausgewählte Schritte im Forschungsprozess (Formulierung von Forschungsfragen, Aufstellen zu untersuchender Hypothesen, Erhebung und Analyse von Daten) bis hin zur komplett selbständigen Durchführung eigener Forschungsprojekte erfolgen.

Die Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik (DGHD) ist die wissenschaftliche Fachvertretung der Hochschuldidaktiker*innen in Deutschland. Einmal im Jahr findet an wechselnden Orten die Jahrestagung statt. In diesem Jahr war das KIT in Karlsruhe Veranstaltungsort und die Konferenz stand unter dem Motto „Hochschuldidaktik als professionelle Verbindung von Forschung, Politik und Praxis“. Wie es sich für eine Jahrestagung gehört, wurde ein umfangreiches Programm an Keynotes, Workshops, Impulsforen und Diskurswerkstätten angeboten, so dass wir in diesem Beitrag leider nur einen kleinen Einblick in die von uns besuchten Sessions bzw. einen Gesamteindruck der Tagung geben können.

Bei Pattern handelt es sich um eine vorgegebene Darstellungsform für erprobte Lösungen zu konkreten Problemen. Der Ansatz stammt ursprünglich aus der Architektur, wurde aber in anderen Disziplinen übernommen (bspw. Informatik). In der (Medien)Didaktik beinhalten Pattern in den meisten Fällen die Beschreibung von methodischen Ansätzen. Grundsätzlich gilt dabei, dass für ein Pattern eine gute Lösung ausreichend ist – es muss sich also nicht um „Best-Practice-Beispiele“ handeln.