Kategorie: Aktivieren

Eine Methode zur stärkeren Aktivierung von Studierenden, die sich besonders für Blockveranstaltungen eignet, bei denen die Inhalte nicht von Anfang an feststehen müssen, ist die BarCamp-Methode. Dabei wählen die Teilnehmenden der Veranstaltung aus, welche Themen sie vorstellen, diskutieren oder gemeinsam erarbeiten möchten. Der Beitrag stellt die Methode im Detail vor und schlägt sinnvolle Einsatzmöglichkeiten vor.

Ein häufiges Problem für Studierende in der Fernlehre ist, dass sie sich nicht sicher über ihre Lernfortschritte sind. Self-Assessments können Studierenden dabei helfen, den Überblick zu behalten, was von ihnen gefordert wird. Moodle bietet unter anderem mit den Aktivitäten „Test“ und „Student Quiz“ die Möglichkeit, Self-Assessments in der Lehre einzusetzen. Hier sollen beide Herangehensweisen vorgestellt werden.

Was für eine Frage! Natürlich kennen Sie Twitter. Schließlich ist der Kurznachrichtendienst seit 2006 zu einer der wichtigsten Quellen für Informationen geworden. Wir möchten Ihnen den Dienst dennoch vorstellen und zeigen, wie er in der Lehre eingesetzt werden kann. Ein paar Best Practice Beispiele sollen zeigen, dass es sehr unterschiedliche Ideen gibt, wie die Beschränkungen von Twitter gewinnbringend genutzt werden können.

Eine gute Methode für die kontinuierliche Aktivierung von Studierenden während eines längeren Zeitraums stellen E-Portfolios dar. Dabei handelt es sich um eine digitale Sammlung von „Artefakten“, d.h. allen von einem Studierenden geschaffenen Texten, Bildern, Videos, Audios, Plänen, Kunstwerken, allgemein allen Werken, die die persönlichen Leistungen während eines Moduls, des ganzen Studiums oder sogar darüber hinaus. Dieses persönliche Portfolio wird häufig durch den Lebenslauf, ein Lerntagebuch, Notizen und Entwürfe sowie Kommunikations- und Feedbackmöglichkeiten ergänzt.

Das virtuelle Klassenzimmer Adobe Connect zählt an der FernUniversität mittlerweile zu den Standardtools und wird von Lehrenden zu vielfältigen Zwecken eingesetzt wie bspw. virtuelle Seminarsitzungen oder Onlinebesprechungen. Connect kann jedoch auch von den Studierenden selbständig – also ohne Beteiligung von Lehrenden – genutzt werden, zum Beispiel für studentische Lern- oder Arbeitsgruppen.

Peer-Reviews, die Beurteilung von Texten durch gleichstellte Personen der eigenen Statusgruppe, sind in der Wissenschaft ein zentrales Prinzip. Im Kontext der universitären Ausbildung können auch Studierende mit diesem Prinzip und den Rollen als Reviewer*in bzw. Bewertete*-r vertraut gemacht werden. Dabei fällt jedoch auf, dass sich Studierende häufig mit den Anforderungen überfordert oder der Aufgabe der Bewertung an sich unwohl fühlen, wenn dies direkt bspw. in Präsenzseminaren oder virtuellen Meetings in Connect eingefordert wird. Die Aktivität „gegenseitige Beurteilung“ auf der Lernplattform Moodle bietet dazu eine Alternative.