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Dr. jur.Ilias I. Sofiotis, (Wirtschaftsfakultät) Volos - Universität Thessalien

Das Verfassungsdenken von Rhigas Velestinlis & von I. A. Capodistrias Universaler Menschenrechtskonstitutionalismus - Herstellung von Verfassungsvoraussetzungen. Zwei griechische Beiträge zur Europäischen Verfassungsgeschichte

Termin: 11.03.2020

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Der Revolutionär und Aufklärer Rhigas Velestinlis (Velestino 1757 - Belgrad 1797) lässt sich heute als einer der wichtigsten, aber wenig bekannten Wegbereiter des universalen Menschenrechtskonstitutionalismus bezeichnen, soweit er sich am Ende des 18. Jahrhunderts - in der Gründungszeit vieler heutiger nationaler Staaten - durch den Entwurf seiner Verfassung und seiner Grundrechtscharta (Wien 1797) mit der Problematik der Einrichtung eines demokratischen und liberalen übernationalen Staates, nämlich der „Hellenischen Demokratie“, gründlich auseinandergesetzt hatte.

Der Diplomat Ioannis A. Capodistrias (Korfu 1776 - Nafplion 1831) gehört zum engsten Kreis der Protagonisten des Wiener Kongresses (1814-1815) und der Pariser Friedenskonferenz (1815), die nach dem Ende der Napoleonischen Kriege zur Neugestaltung Europas erheblich beigetragen haben. Während seiner Amtszeit als erstes Staatsoberhaupt Griechenlands (1828-1831) legte er den Grundstein für den Neugriechischen Staat. Aus der Analyse seines Verfassungswerks während seiner diplomatischen Zeit und insbesondere während seiner Regierungszeit in Griechenland lassen sich wichtige Ansätze zur Dialektik zwischen Verfassung und Gesellschaft bzw. zur Lehre der Verfassungsvoraussetzungen ableiten.

videostreaming | 16.03.2020
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