Aktuelle Meldungen und Videos des Forschungsschwerpunktes D²L²

Aktuelle Meldungen

Erster D²L²-Fortschrittsbericht veröffentlicht / First report on D²L² published

Im Juli 2019 haben wir einen ausführlichen Fortschrittsbericht veröffentlicht, der zu einem für den neu gegründeten Forschungsschwerpunkt sehr frühen Zeitpunkt darstellt, wie die Forschung in D²L² aktuell konzipiert ist, wie in ersten Projekten konkrete wissenschaftliche Ziele formuliert werden und zum Teil entsprechende Forschung schon begonnen wurde. Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle, wenn wir Ihnen ein Expemplar zuschicken dürfen.

Eine Zusammenfassung des Berichtes finden Sie hier.

English version

In July 2019 we published a printed report in German that shows at an early stage how the research in D²L² is currently conceived, how concrete scientific goals are formulated in initial projects, and, to some extent how corresponding research has already begun. Please contact the office if you would like us to send you an copy.

A summary of the report you can read here.

Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse wird Gründungsdirektor des Forschungsschwerpunktes D²L² an der FernUniversität in Hagen

Der noch junge Forschungsschwerpunkt der FernUniversität in Hagen „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung“ (D²L²) hat einen Gründungsdirektor bekommen: Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, externer Berater in der Aufbauphase des Schwerpunktes, übernimmt nun die wissenschaftliche Leitung.

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Der Forschungsschwerpunkt widmet sich der Frage, welche Möglichkeiten und Notwendigkeiten sich für Hochschulen aus den großen Trends unserer Zeit ergeben: eine zunehmende Digitalisierung sehr vieler Lebensbereiche, eine zunehmende Diversität in der Gesellschaft und ein stetig wachsender Bedarf an lebenslanger Bildung und Weiterbildung. Die Institution Hochschule wird sich anpassen müssen, um daraus resultierenden geänderten Rahmenbedingungen und Wirkmechanismen gerecht zu werden.

„Der Kollege Hesse hat sich inhaltlich und persönlich von Anfang an für den Forschungsschwerpunkt eingesetzt und diesen maßgeblich mit vorangebracht“, unterstrich Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert. „Wir freuen uns, dass seine Expertise nun verstetigt wird und er den wissenschaftlichen Aufbau gemeinsam mit allen Beteiligten der FernUniversität weiter voranbringen wird.“

Am interdisziplinären Forschungsschwerpunkt D²L² sind aktuell zehn Professorinnen und Professoren aller Fakultäten der FernUniversität und ein großes Nachwuchsteam beteiligt. Kooperationen mit hochkarätigen Partnern wie u.a. dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) oder dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE) stellen eine breite wissenschaftliche Basis und Vernetzung sicher.

Wissenschaftliches Ziel des Forschungsschwerpunkts ist es, Diversität in Bezug auf die ganze Bandbreite an bildungsrelevanten Variablen zu charakterisieren. Dazu gehören neben den klassischen soziodemographischen Komponenten z.B. das individuelle Vorwissen, die Fähigkeit zu Selbststeuerung und Selbstkontrolle und die Frage, wie divers eine optimale Gruppe aufgestellt sein muss. Darüber hinaus soll die theoriebasierte Forschung vorangetrieben werden: Im Fokus stehen dabei Fragen danach, wie digitale Technologien eingesetzt werden können, um in personalisierten Lehr-/Lernszenarien adaptiv auf eine zunehmende Diversität der Studierenden zu reagieren.

Hesse selbst bringt durch seine langjährigen Tätigkeiten vor allem auf dem Gebiet der Angewandten Kognitions- und Medienpsychologie, als Gründungsdirektor des Leibniz-Instituts für Wissensmedien und als ehemaliger Vize-Präsident der Leibniz-Gemeinschaft viel Erfahrung beim Aufbau von Forschungseinrichtungen mit.

Er wird das Amt an der FernUniversität für einen Zeitraum von fünf Jahren ausfüllen und sieht das große Potenzial, das in D²L² für die gesamte Hochschullandschaft steckt: „An keiner Universität in Deutschland könnte man das Thema besser untersuchen, denn hier haben wir die mit Abstand größte diverse Studierendenschaft.“

Neues Kürzel für den Forschungsschwerpunkt: aus DDLL wird D²L²

Statt einem Knoten in der Zunge haben nun die meisten die gleiche Assoziation.... welche kann das wohl sein? Star Wars lässt grüßen...:-)

FernUni-Stimme zu D²L²-Doktorandin Mandy Goram

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Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung

Die FernUniversität und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz erforschen gemeinsam den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Hochschulbildung.

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Auszeichnung für Lehrprojekt „Durchlässigkeit zwischen Berufsausbildung und Studium durch adaptierte Studiengestaltung“

Der Stifterverband und die DATEV-Stiftung Zukunft haben im Rahmen des Programms „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ das Projekt „Durchlässigkeit zwischen Berufsausbildung und Studium durch adaptierte Studiengestaltung“ ausgezeichnet. Hierbei kooperieren Prof. Dr. Jörg Desel (Mathematik und Informatik) und Prof. Dr. Uwe Elsholz (Kultur- und Sozialwissenschaften).

Mehr zur Auszeichnung des Lehrprojekts

Prof. Ada Pellert im Digitalrat der Bundesregierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Digitalrat ins Leben gerufen, um im Kreis von zehn Fachleuten aus dem In- und Ausland Ideen für gute Rahmenbedingungen für die Digitalisierung in Deutschland zu entwickeln, zu diskutieren und die Bundesregierung zu beraten. Und vor allem: um die Entwicklung zu beschleunigen. Aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz zum Thema Bildung wurde die Rektorin der FernUniversität, Prof. Dr. Ada Pellert, in dieses Gremium berufen.

Mehr zur Berufung Ada Pellerts in den Digitalrat


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Weitere Inhalte des Forschungsschwerpunktes / Further Content