Erfolgreiche Job-Matching-Veranstaltung im Regionalzentrum Coesfeld
Die Zeit ist begrenzt. Beim Ertönen des Gongs ist das Gespräch beendet. Bis dahin müssen beide Parteien alles Wichtige gesagt haben. So können sie sich schnell und unkompliziert ein erstes Bild von ihrem Gegenüber machen. Hört sich nach Speed-Dating an. Ist es im Grunde genommen auch. Nur geht es beim Job-Matching nicht darum, eine neue Liebe zu finden, sondern darum, dass sich Unternehmen und Bewerberinnen oder Bewerber kennenlernen. Am 7. Oktober hat erstmals eine Job-Matching-Veranstaltung im Regionalzentrum Coesfeld der FernUniversität stattgefunden. Mit großem Erfolg.
Eine typische Gesprächssituation: Der Bewerber hat nur 15 Minuten Zeit, um das Unternehmen von sich zu überzeugen.
Der Verein zur Förderung des Münsterlandes, Münsterland e.V., hat bereits mehrere Job-Matchings an Hochschulstandorten organisiert. Dieses Mal war Coesfeld an der Reihe, wo die FernUniversität in Hagen durch ihre Außenstelle vertreten ist. Die Leiterin des Regionalzentrums Barbara Thesing hatte im Vorfeld alle FernUni-Studierenden höheren Semesters aus der Region und alle, die kürzlich ihr Studium abgeschlossen hatten, angeschrieben. Bei Interesse konnten sie sich auf die verschiedenen Stellenangebote der Firmen bewerben. Gleiches galt auch für Studentinnen und Studentinnen anderer Hochschulen. Insgesamt hatten sich über 100 gemeldet.
„Für mich war es eine gute Gelegenheit. Ich bin voraussichtlich im nächsten Jahr mit meinem Studium fertig und konnte jetzt schon einmal Kontakte knüpfen und Bewerbungsgespräche trainieren“, resümiert eine Informatik-Studentin der FernUniversität. „Wenn sich jetzt schon ein Praktikumsplatz ergibt oder ich meine Diplomarbeit bei einem Unternehmen schreiben könnte, wäre das natürlich toll.“
„Alle Seiten profitieren“
Das Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. „Alle Seiten profitieren von ihm – die Hochschulen, die Wirtschaft und die Studierenden“, freut sich Barbara Thesing. 15 Minuten dauern die jeweiligen Gespräche. In Coesfeld gab es davon insgesamt 37. Zwölf Unternehmen aus der Region hatten die Chance genutzt, sich den Studierenden und Absolventinnen und Absolventen zu präsentieren. „Für uns ist es sehr praktisch. Mit wenig Aufwand kann man sehr viel erreichen“, erklärt Frank Steffens, der für die Firma Brüninghoff vor Ort war. „Wir hatten vorher bereits an anderen Matching-Veranstaltungen teilgenommen und sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir konnten schon mehrere Bewerber einstellen.“
Nach der Veranstaltung gab es jede Menge positives Feedback. Barbara Thesing: „Es waren zahlreiche FernUni-Studierende dabei, die sehr angetan waren und auch von Seiten der Unternehmen wurden die Atmosphäre und die positiven Gespräche gelobt.“ Im Idealfall hat sich aus dem ersten Kennenlernen auch bereits mehr entwickelt. So wie bei der Firma Brüninghoff. Der Vertreter des Hallenbau-Spezialisten hat bereits angekündigt, dass er in der kommenden Woche drei weiterführende Bewerbungsgespräche führen wird.
Bericht über die letzte Matching-Veranstaltung in Coesfeld:
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